Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Adam Brenner, ein gutausehender junger Mann, ist ein gefährlicher Triebmörder. Bei seiner Verhandlung vor Gericht verliebt sich die Schülerin Valerie in ihn und beginnt, ihm heiße Liebesbriefe ins Gefängnis zu schreiben. Adam bricht aus und macht sich auf die Suche nach Valerie, die nach wie vor an seine Unschuld glaubt.

Dieser nicht unflotte Psychothriller beinhaltet so ziemlich alles, was im schnellen Filmgeschäft die Kasse klingeln läßt: Vom anfänglichen Gerichtsfilm verwandelt sich „Tödlicher Charme“ in ein typisches Knast-B-Movie mit entsprechenden Schwulen-Szenen, um in einem Stalk’n-Slash-Höhepunkt zu enden. Der tempogeladene Schlußakt zeugt dann auch von einem guten Gefühl für die üblichen Maniac-on-the-Loose-Formeln. Leider reichen diese letzten fünfzehn Minuten aber nicht aus, um den Film über vergleichbare Exploitation-Mischungen zu heben, denn Regisseur Fritz Kiersch („Kinder des Zorns“) arbeitet zu ernst, um wirklich aus dem Bauch heraus zu unterhalten. Was „Tödlicher Charme“ jedoch sehenswert macht, sind die vielen bekannten Nebendarsteller wie z.B. Ken Foree („Zombie“), Robert Walker jr. („Olivia“) und Andrew Robinson („Hellraiser“). In den Hauptrollen sind mit Christopher Atkins und Amanda Peterson mal wieder zwei super-platte Teenager zu sehen. Alternativtitel: „Ich liebe einen Frauenmörder“.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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