Nach dem Tod ihres Vaters wird Christina, eine junge Engländerin, zum Stammsitz der Familie gerufen, um ihr Erbe anzutreten. In den Nächten kommt es dort zu merkwürdigen Vorkommnissen, und auch die übrige Verwandschaft scheint mit dem Teufel im Bunde zu sein. Christina wähnt sich bald „in den Krallen von Zombies“.
Dieser typische Jess-Franco-Schnellschuß bietet alles, was man von dem spanischen Regisseur erwarten kann: Getummel auf dem Lotterbett, Zombies, die unter Laub vergraben liegen, Tanten, die ihren vampirischen Gelüsten nachgehen, und viel nacktes Fleisch. Über die Horrorwirkung dieses Streifens läßt sich streiten, horribel ist er jedoch allemal. Abgesehen von dem schwer nachzuvollziehbaren Ende der Geschichte bietet „Eine Jungfrau in den Krallen von Zombies“ wenig Anstrengung für den Zuschauer. Im Gegenteil: Der unterforderte Betrachter beginnt eher laut zu schnarchen. Die zwar länger als die deutsche Fassung laufende italienische Fassung läßt Szenen vermissen, die man hierzulande sehen darf. Alternativtitel: „Eine Jungfrau bei den Lebenden Toten“. Mit Christina Von Blanc, Britt Nichols, Paul Muller, Howard Vernon u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin