Los Angeles im Jahre 2029. Der Diamantendieb Harry Maxwell flüchtet sich nach seinem letzten Coup mit seiner unfreiwilligen Partnerin Pandora Grimes in einen Container, der üblerweise kurze Zeit später zum Gefangenenplaneten "Titan 1" verschifft wird. Auf dem Weg dorthin kann sich Gangsterboß Sanchez Boon aus seinem Hyperschlaf befreien und eine Gruppe durchgeknallter Krimineller um sich scharen. Boon bringt das Raumschiff in seine Gewalt und will es auf "Titan 1" zerschellen lassen. Harry und Pandora spielen die Retter in letzter Sekunde.
"Sleeping Dogs" ist ein zweitklassiger Actionfilm, der sich der Motive des Science-Fiction-Genres bedient, um die von "Stirb langsam" (oder 1996 gerade neu: "Con Air") entlehnte Geschichte etwas "modischer" aufzupäppeln. Das kennen wir ja bereits ebenso aus einigen John-Eyres-Produktion (z. B. "Shadowchaser") und sind deshalb ebenso wenig enttäuscht darüber, daß man auch hier versucht, fehlende ausgeklügelte optische Effekte durch eine Vielzahl brutaler Einfälle und blutiger Shoot Outs zu ersetzen. Bei "Sleeping Dogs", der mit kanadischen Geldern in Prager Filmstudios entstanden ist, grenzt das Ganze jedoch schon an eine haarsträubende Parodie, denn nicht immer passen die Bilder und das gesprochene Wort zueinander. Auch ist die Figurenzeichnung so eindimensional, daß man sich stellenweise herrlich amüsieren kann. Fazit: unterhaltsam – aber anders als gewollt. Auf Video letterboxed (1,56:1). Mit C. Thomas Howell, Scott McNeil, Heather Hanson, Ciara Hunter u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin