Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

09.03.2015
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Review

von Frank Trebbin

3D-Review

Unter der Stadt namens Cheesebridge, in der die herrschende Klasse der „Weißhüte“ von Lord Portley-Rind angeführt wird, hausen die „Boxtrolls“, merkwürdige Wesen, die quasi in und aus Pappkartons leben. Und weil die Weißhüte glauben, dass die Boxtrolls Monster sind, die angeblich Käse und kleine Kinder stehlen, beauftragt Lord Portley-Rind den schmierigen Snatcher, einen Trolljäger aus der Unterklasse der „Rothüte“, damit, die Stadt von den Boxtrolls zu säubern. Waisenjunge Eggs, der von den Boxtrolls großgezogen wurde, beschließt, Lord Portley-Rind die Augen zu öffnen und wagt sich an die Oberfläche...

Waren „Coraline“ und „ParaNorman“ noch unzweifelhaft dem Horrorgenre zuzuordnende Komödien, so bewegen sich die Macher von Laika Entertainment, dieses Mal durften Anthony Scacchi und Graham Annable Regie führen, bei „Die Boxtrolls“, dem neuesten Stop-Motion-Animations-Streich, der rein handwerklich betrachtet wieder jede Menge Respekt abverlangt, ganz eindeutig mehr in Richtung Fantasy und weg vom handfesten Gruseln. Doch, obwohl, auch „Die Boxtrolls“ ist nicht ganz frei von Szenen, die für allzu junge bzw. zarte Gemüter zu aufregend oder gar zu eklig sein könnten. Skurrile Witze mit Blutegeln, essbaren Käfern oder extremen allergischen Reaktionen stehen nämlich hier auf der Tagesordnung und lassen so manches Familienoberhaupt, welches seine Jüngsten in einem ach-so-süßen Disney-Film wähnt, bange Blicke werfen. Und skurril ist auch genau das Wort, welches „Die Boxtrolls“, der wahrlich in keine Schublade passt, am besten beschreibt. Ok, er ist auch (verhalten) witzig, er hat Tempo und Phantasie, aber trotz der immerwährenden Geschichte um Gut und Böse ist „Die Boxtrolls“ in erster Linie schräg, sehr schräg. Und das dürfte nicht jedem gefallen. Bildformat: 1,78:1.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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