Unter den Catchern einer mexikanischen Sportarena geht die Angst um, denn es sind schon ein paar der Ringer auf mysteriöse Weise verschwunden. Kein Wunder, denn ein sinistrer Arzt (marke: Mad Scientist) sucht genau dort seine Opfer, die er später auf dem OP-Tisch mit einem Gorillagehirn ausstattet. Eines Tages bricht eines seiner Geschöpfe aus und verbreitet einige Panik, bevor es sich gegen den Arzt selbst wendet.
„Schach dem Satan“ ist einer der ersten mexikanischen Filme, die Motive des Horrorgenres mit Szenen aus Ringer-Streifen versetzten. Somit war ein Subgenre geboren, das bis zum heutigen Tage sehr, sehr beliebt in dem mittelamerikanischen Land ist (vgl. „Invasion of Death“). Ob „Schach dem Satan“ damit allerdings ein innovativer Zug bescheinigt werden kann, wage ich zu bezweifeln, denn weltweit war diese Mixtur wohl kaum von Interesse, zumal Fernando Mendez kein allzu begabter Vertreter seines Fachs ist. Recht stumpfsinnig sind die Horroreinlagen und recht langatmig die Catcherszenen. Man muß wohl eingefleischter Fan dieser Sportart sein, um solche Heuler wirklich zu mögen. Mir liegt der Film bislang nur als französischsprachig synchronisierte Fassung vor, die 70 Minuten läuft (secam). Die o. g. Laufzeit ist dem Lexikon des Internationalen Films entnommen und gilt für’s Kino. Mit Columba Dominguez, Crox Alvarado, Wolf Rubinskis, Carlos Riquelme u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin