Lori und Tom Peterson beziehen ein Einfamilienhaus in einer gutnachbarschaftlichen Gemeinschaft. Sofort schließt man Freundschaft mit Carl und Helen Schmidt von nebenan. Doch schon bald ertappt sich Lori dabei, dass sie in Carl keinen so freundlichen Nachbarn sieht, denn dieser springt mit seiner Frau recht brutal um. Als Helen dann auch noch prompt verschwindet und Carl des Nachts beim Buddeln im Garten gesehen wird, ist für Lori alles klar: Hinter ihrem Gartenzaun wohnt ein eiskalter Mörder!
Wie viele Psychothriller mag es wohl geben, die sich um vermeintlich nette Nachbarn drehen? Egal, „The House next Door“ ist nur einer von vielen und kaum geeignet, das Gros der Masse hinter sich zu lassen. Joey Travoltas Inszenierung ist bestenfalls als solide zu bezeichnen, die allerdings nie die Grenzen einer ach-so-typischen B-Produktion überschreitet. Eine routinierte Leistung liefern ebenso die Darsteller, mit denen der Allerweltsstoff zumindest sympathische Gesichter erhält. Allenfalls flach wie das Emdener Hinterland ist die Spannung, die bei „The House next Door“ erzeugt wird, denn die Handlung gewinnt erst kurz vor Toresschluß an Fahrt. Alternativtitel: „Nebenan lauert der Tod“. Mit James Russo, A. J. Cook, Theresa Russell, Sean Young u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin