Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwo im Mittelalter. Irgendein Edelmann (in der DF großspurig Robin Hood genannt) kommt einem Ring von Schurken auf die Spur, die mittels dämonischer Todesfratzen die ländlichen Bewohner erschrecken. In einer Gruft unter einem alten Friedhof ist ihr Versteck und entführte Bauerntöchter darben dort in den Verliesen. Der Edelmann räuchert mit Hilfe einiger erfindungsreicher Mönche das Nest der "Dämonen des Satans" aus.

Was die bundesdeutschen Edgar-Wallace-Verfilmungen fürs Kriminalfilmgenre sind, soll "Una Spada per Brando" (Ich weigere mich, den bescheuerten deutschen Verleihtitel zu nennen oder überhaupt eine Zeile über die derbe deutsche Synchronisation zu verlieren, die diesen Langweiler in Richtung Robin Hood gedrückt hat!) für die Mantel-und-Degen-Filme sein: eine "Vergruselisierung" bekannter Motive und Handlungsabläufe. Doch ganz so einfach scheint das Ganze dann wohl doch nicht gewesen zu sein, denn sonst hätte Alfio Caltabiano nicht solch einen erbärmlichen Schmarrn abgeliefert, der weder lustig noch spannend ist. Selbst die groben filmischen Fehler (In einer Kampfszene sieht man die höchst moderne Unterwäsche von Karin Schubert!) sorgen höchstens für ein hämisches Grinsen auf dem Gesicht jener Zuschauer, die da noch nicht eingeschlafen sind. Im TV letterboxed (1,8:1). Des weiteren mit Paul Winston, Tano Cimarosa, Furio Miniconi u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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