Auf der Suche nach ihrem verschwundenen Vater, der sich bisher in einer kalifornischen Küstenstadt als Maler durchgeschlagen hat, muß Tochter Arletty feststellen, daß eine geheimnisvolle Sekte Einfluß auf die meisten Bewohner ausübt. Diese sind zu willenlosen Geschöpfen geworden, die sich von Menschenfleisch ernähren. Scheußliche Verbrechen begleiten Arlettys Suche. Als sie ihren Vater findet, wird sie ob der Erlebnisse wahnsinnig. Arletty landet in der Irrenanstalt.
William Huycks „Messias des Bösen“ ist ein faires Stück Kino aus einer Zeit, wo lebende Tote noch nicht modisch verheizt wurden. Leider ist es Huyck aber nicht ganz gelungen, die anfängliche Spannung und Atmosphäre des Unheimlichen über den gesamten Film auszudehnen. Außerdem bleibt die Funktionalität einiger Szenen auf die Entstehungszeit des Films beschränkt, wie z.B. die elendig langen Hippie-Sequenzen, die heute unfreiwillig komisch sind. Wiederum lassen aber andere gute Ideen und einige Anspielungen auf Klassiker, wie z.B. Hitchcocks „Die Vögel“, den Fan aufhorchen. Im Gegensatz zu heutigen „Zombie“-Clones ist wenig Wert auf die tricktechnische Ausbeutung des Themas gelegt worden. Letterbox (1,85:1). Alternativtitel: „Blood Bastards“. Mit Michael Greer, Marianna Hill, Joy Bang, Anita Ford u.a.
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