Sylvie, die Frau des bekannten Berliner Schönheitschirurgen Hanno Gittes, wird fast das Opfer einer Vergewaltigung und prompt konstantiert Kommissarin Schuster, dass der Täter jener brutaler Sexualmörder sei, der seit einiger Zeit die Hauptstadt unsicher macht, in dem er Frauen umbringt und ihnen die Lippen abschneidet. Als Kommissarin Schuster dann auch noch Dr. Gittes und Sylvies Bruder Markus kennenlernt, glaubt sie, dass einer der beiden dieser Psychopath ist. Die Ermittlungen beginnen...
Diese "Pro 7"-Eigenproduktion ist so ziemlich der lächerlichste und dümmste TV-Psychothriller, der mir je unter die Augen gekommen ist. Bei "Der Mörder in meiner Nähe" stimmt nämlich so gut wie gar nichts: weder die Details in der Handlung, noch der Plot als Ganzes oder gar die hölzernen Auftritte der recht bekannten Darsteller, die sich mit noch steiferen Dialogen herumzuplagen haben. Da helfen dann auch solche "schockigen" Versatzstücke wie derber Sex bzw. Geschwisterliebe und die kleine Prise Gewalt, die da irgendwo im Hintergrund der Handlung versalzen wurde, nicht weiter. Die Inszenierung strotzt voller sowohl technischer wie auch inhaltlich-logischer Fehler, so dass selbst US-Trash-gestählte Allesseher ins Grübeln kommen. Im TV matted (1,7:1). Mit Henry Hübchen, Dominique Horwitz, Désirée Nosbusch, Ingrid van Bergen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin