Sian Anderson ist eine erfolgreiche Romanschrifstellerin. Zur Arbeit an ihrem neuen Buch zieht sie sich auf eine einsame griechische Insel zurück. Dort wird sie Zeugin eines Mordes. Fortan wird sie von dem psychopathischen Mörder verfolgt, der die ungeliebte Zeugin aus dem Weg räumen will. In einer Nacht, in der draußen ein höllischer Wind aufpeitscht, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod.
Gut gemachter Horrorfilm aus der Hand des griechischen Genrespezialisten Nico Mastorakis. Ohne große Blutbäder zu veranstalten wird hier eine unheimliche und spannende Grundstimmung erzeugt, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht. Hinzukommt der ständige Wind, der durch die Set-Pieces weht und dem Ganzen seinen Namen gegeben hat. Gnädigerweise verzichtet Nico Mastorakis („Die Teuflischen der Insel“) auf seine üblichen Brutalitäten, obwohl auch diesmal der (wenn auch geringe) Body-Count mit einigen kruden Einfällen (z.B. Verbrühungen und Säure) gespickt ist. Zur sehenswerten Besetzung erübrigt sich jedes Wort. Mit Meg Foster, Robert Morley, Wings Hauser, Steve Railsback, David McCallum u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin