Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Sam ist der Sohn von Brian und Peggy Jones, die in den 50er Jahren Versuchskaninchen bei einem Atomtest waren. Kurz nach seiner Geburt starben deshalb die Eltern an „plötzlicher innerer Verbrennung“. Als 34jähriger entdeckt Sam, daß er durch jahrelange medikamentöse Behandlung zum lebenden Flammenwerfer geworden ist. Er läuft Amok gegen diejenigen, die ihn dazu manipuliert haben. Und wer könnte das anders sein, als die wahnwitzigen Wissenschaftler des US-Militärs?

Tobe Hooper, einst Hoffnungsträger des „New American Gothic“-Stils, wandelt weiter auf dem Pfad, den er spätestens mit seinem Drei-Filme-Deal bei Cannon betreten hat: Handwerklich versiert, inhaltlich Mainstream und bißlos wie ein Schoßhund. Ähnlich wie bei „Lifeforce– Die tödliche Bedrohung“ kann Hooper auch diesmal mit großartig arrangierten Tricksequenzen aufwarten. Doch wird man auch dieses Mal das Gefühl nicht los, daß das Ganze nur eine lustlose Aneinanderreihung derartiger Szenen ist, um das Publikum bei der Stange zu halten. Das Ende ist dann allerdings nicht mehr so geradlinig, sondern eher konfus und zurechtgestutzt, so daß der Zuschauer mit einer Reihe offengebliebener Fragen entlassen wird. Da war der ebenfalls Feuer-und-Flamme-speiende „Der Feuerteufel“ wenigstens noch besser besetzt. Schade ‚drum, denn Tobe Hooper hätte mal ein anständiges Comeback verdient. Die deutsche Fassung ist leicht geschnitten. Mit Brad Dourif, Cynthia Bain, Melinda Dillion, John Cypher u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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