Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

09.03.2015
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Review

von Frank Trebbin

Der zerstört gewähnte Distrikt 13 existiert in riesigen unterirdischen Bunkeranlagen weiter und Katniss, die dort Zuflucht gefunden hat, wird von Alma, der Führerin von Distrikt 13, dazu überredet, als Symbolfigur der Rebellion zu fungieren. Dazu wird Katniss ein Kamerateam zur Seite gestellt, welches die junge Kämpferin begleiten und möglichst viele O-Töne einfangen soll. Im Gegenzug verlangt Katniss, dass alle Tribute, die noch bei Präsident Snow in Gefangenschaft sind, von Almas Truppen befreit werden sollen...

Das musste ja so kommen: Um auch wirklich gut Kasse zu machen, hat man das dritte und letzte Buch der „Tribute von Panem“-Trilogie mal kurzerhand auf zwei Filme ausgedehnt – Harry Potter und „Twilight“ sei gedankt! Anstatt einen kompletten (letzten) Film von (möglicherweise) 150plus Minuten zurecht zu werkeln, muss sich der Zuschauer jetzt mit einem ziemlich ereignislosen, 120minütigem Vorspiel namens „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ herumschlagen, bei dem viel heiße Luft produziert worden ist, man ziemlich lange auf der Stelle tritt und man erst weit nach der Hälfte der Laufzeit mit zwei, drei Action-Sequenzen abgefüttert wird bevor der entsprechende Cliffhanger-Schlußgag präsentiert wird. Emotionen, Pathos, missverstandene Propaganda – all das wird bunt durcheinander gemixt und mittendrin in dieser ach-so-perfekten Leistungsschau Hollywoodscher Prägung findet sich wie immer Jennifer Lawrence als Rambo-der-feuchten-Teenager-Träume und wirkt mitunter angesichts der behäbigen Inszenierung ziemlich verloren. Schade eigentlich, dass sich solche Schauspielergrößen wie Julianne Moore, Donald Sutherland, Woody Harrelson und Philip Seymour Hoffman so haben degradieren lassen. Des weiteren mit Josh Hutcherson, Liam Hemsworth u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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