Caleb, ein Gärtner, ist nicht gerade das, was man einen gutaussehenden, intelligenten Mann nennt: er ist nämlich eher tolpatschig und leicht bescheuert. Von seinen Auftraggebern, zumeist attraktive Frauen, wird er nur herumkommandiert und gehänselt. Deshalb schlüpft Caleb in sein alter Ego „Lester“, der sich als Macho an die Frauen heranmacht und diese nach dem Liebesspiel umbringt.
„Schizophren“ ist ein ziemlich kranker Slasher-Vertreter, den man aufgrund einiger Parallelen zu „Maniac“ (z.B. die Schaufensterpuppe!) mit diesem zusammen als Doppelpack anbieten könnte. Zwar fehlt dem vorliegenden Film die schier unglaubliche Brutalität des o.g. Pendants, doch brauchen sich die (wenigen) Goreszenen in „Schizophren“ auch nicht zu verstecken. Bizarr und verwirrend sind die vielen Verwandlungen, die zwischen Caleb und Lester stattfinden, so daß man nicht immer genau weiß, wer wann an der Reihe ist. Durch den aufgesetzten Sleaze-Charakter und das obskure Ende bietet dieser Streifen mehr schräge Unterhaltung als so mancher heutige durchgestylte Genrebeitrag. Mit Erik Stern, Kay Neer, Robin Sherwood, Jeremiah Beecher u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin