Irgendwann in der Zukunft ist die Erde mal wieder eine Wüstenei, die zudem auch noch von Außerirdischen okkupiert wurde. Die Menschheit, die da Höhlenmenschen-ähnlich vor sich hin vegetiert, wird von den Invasoren, den Bewohnern des Planeten Psychlo, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, um die Bodenschätze der Erde endgültig abzubauen. Jonnie „Goodboy“ Tyler, einer jener Minenarbeiter, zettelt einen Aufstand an, rebelliert gegen Psychlo-Finsterling Terl und jagt sogar den Alien-Planeten in die Luft. Toll, was?
Wenn jemand glaubt, dass bereits „Krieg der Sterne“ nur ein aufgeblähter jugendlicher Heroen-Stoff ist, der wird durch diesen unausgegorenen Science-Fiction-Mist eines Besseren belehrt. Sowohl in Aussage (Scientology, ich hör Dir trapsen!) als auch Machart entpuppt sich der auf dem Papier interessant erscheinende „Battlefield Earth – Kampf um die Erde“ nämlich als unterbelichtet und verquast. Das martialische Getue auf der Leinwand langweilt schnell und ist zudem unglaubwürdig bis zum Abwinken (Höhlenmenschen als Jet-Piloten etc.). Abschreckend sind auch die mittelmäßigen Effekte, das Ende mit Fortsetzungscharakter sowie die ständige subversive Berieselung mit den ideologischen Statements der geistigen Väter dieses Sekten-Mülls. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Mit John Travolta, Barry Pepper, Kim Coates, Sabine Karsenti u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin