Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

29.07.2015
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Review

von Frank Trebbin

Wenn verbotene Gefühle zu weit gehen: Die Lehrerin und alleinerziehende Mutter Claire lässt sich auf einen One-Night-Stand mit dem deutlich jüngeren Noah ein. Ein Augenblick der Schwäche, den sie sofort bereut – und der sich als riesengroßer Fehler erweist. Denn der Teenager, der seit kurzem im Haus nebenan wohnt, will mehr. Und er ist zum Äußersten bereit, um Claire mit niemandem teilen zu müssen (Zitat Pressinformation Universal)…

Eigentlich kann man es ganz kurz machen: Rob Cohens „The Boy Next Door“ ist „Eine verhängnisvolle Affäre“ – nur eben mit vertauschten Geschlechterrollen. Und weil der Film zwar recht anständig gemacht ist, inhaltlich aber absolut nichts Neues an der Ich-hole-mir-einen-Psychopathen-ins-Haus-Front bietet, ist er als Psychothriller einer unter Tausenden und austauschbar bis ins letzte Schlussbild. Drei Sterne erreicht aber „The Boy Next Door“ trotzdem noch locker, denn er überrascht wenigstens mit einem anständig brutalen Hohelied-der-Familie-Finale in Horrorfilmmanier. Ansonsten fällt der eher seicht daherkommende Film nur durch drei Tatsachen auf: Rob Cohen beweist, dass er eigentlich ein Regisseur für alle Genres ist, Jennifer Lopez, beim Dreh immerhin 45jährig, beweist, dass man schon selbst produzieren muss, um heutzutage eine sexy Hauptrolle zu ergattern und Drehbuchautorin Barbara Curry tritt den Beweis an, dass auch eine Frau das typische, klischeebehaftete Sex-Sells-Terrain beherrscht. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Ryan Guzman, John Corbett, Ian Nelson u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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