Die alleinerziehende Jessica Michaels, die ein Restaurant eröffnen möchte, ist auf jeden Dollar angewiesen und deshalb froh, daß sie nach dem Tod ihrer Untermieterin recht schnell einen Nachfolger findet: Der nette, hilfsbereite Brian Hartwell zieht in das kleine Gartenhaus und zahlt auch prompt seine Miete im Voraus. Doch ist er damit der ideale Mieter? Mitnichten, denn Tochter Laura beobachtet, daß Brian ein merkwürdiges Doppelleben führt. Dieser scheint ein Psychopath zu sein, der an einem perfiden Racheplan arbeitet...
Perfide nennt man jene Psychothriller, die da unaufhaltsam und höchst spannend dem Zuschauer mehr verraten als den Protagonisten, die da laut Drehbuch als Opfer auserkoren sind. Perfide ist sicherlich auch die Handlung von „Der Tod lauert nebenan“, die da einige Haken und Wendungen schlägt, doch leider krankt das Ganze an einer Inszenierung, die man im besten Falle als routiniert bezeichnen könnte. Die Bilder könnten einer typischen TV-Soap-Opera entstammen und die schauspielerischen Leistungen einer Schüleraufführung. Da muß man doch glatt feststellen, daß man im Laufe der Jahre schon weitaus bessere, weil nicht so lahme Kuckucksei-Thriller gesehen hat. Ach ja, der nicht unbekannte Pierre David hatte auch seine Finger mit drin. Mit Linda Purl, die den Film auch mitproduziert hat, Maxwell Caulfield, Stacy Hogue, Melissa Behr u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin