Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Grubenarbeiter finden in Pennsylvania einen geheimnisvollen Runenstein, der sofort in ein Institut nach New York verfrachtet wird. Zur gleichen Zeit bleibt bei dem Uhrmacher Sigvaldson in Norwegen eine bestimmte Uhr stehen. Dies ist das Zeichen dafür, daß die böse alte normannische Gottheit namens Fenrir aus dem Stein befreit worden ist. Der Archäologe Martin Almquist ist von Fenrir besessen und hat sich in ein grauenhaftes Monster verwandelt, welches durch Manhattan stapft und eine blutige Spur hinterläßt…

Abgesehen von den üblichen Monster-on-the-Loose-Versatzstücken, die einen Großteil der leichenreichen Handlung bestimmen, ist „Anthony III“ ein gut gelungener Fantasy-Horror-Cocktail, der gerade in der heutigen Zeit zu überzeugen weiß. Der Plot ist recht vielschichtig und bietet genügend Hauptfiguren Platz zur Entfaltung, so daß man sich nicht unbedingt nur auf das Heldenpaar zu konzentrieren braucht. Aufgelockert wird das alles durch kleine, an der Grenze zur Parodie stehende Einfälle, die beweisen, daß Willard Carroll durchaus distanziert zu seinem Stoff steht. Obwohl der Body-Count extrem hoch ist, verzichtet man doch weitestgehend auf spektakuläre Greueltaten. Das Monster-Make-Up geht in Ordnung, und auch sonst ist das Produktionsdesign bodenständig. Jetzt nervt eigentlich nur noch der einfallslose deutsche Titel, der uns ein Sequel vorgaukelt. Auf Video letterboxed (1,54:1). Mit Peter Riegert, Joan Severance, William Hickey, Alexander Godunov u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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