Ein Luxusliner stößt auf offenem Meer mit einem scheinbar verlassenen deutschen Frachter zusammen. Neun Überlebende, darunter der Kapitän des Fahrgastschiffes, können sich an Bord des Frachters retten, der unbeschädigt weiter seine Kreise zieht. Die Schiffbrüchigen glauben, nun gerettet zu sein, doch da bricht das Grauen auf dem „Death Ship“ aus…
Dank des ungewöhnlichen Handlungsortes und der leicht perversen Auflösung der Geschichte (Das Schiff war früher ein schwimmendes Folterlager der Nazis!) ist dieser kleine, billig hergestellte Horrorfilm aus der Produktionsstätte Sandy Howards einigermaßen unterhaltsam. Zwar spult sich die Handlung auf dem von den Geistern der getöteten Nazi-Opfer verfluchten Frachter leicht vorhersehbar ab, doch hat es Alvin Rakoff gepackt, die vielen Ungereimtheiten mit passablen Schocks zu übertünchen. Nur die Szenen, in der die Schiffskatastrophe gezeigt wird, sind offensichtlich aus anderen Filmen entnommen und passen von Qualität und Stil her nicht zum Rest des Streifens. „Death Ship“ ist weder ein Highlight noch ein absoluter Lacher des Genres, sondern solide Ware von der Stange. Alternativtitel: „Das Todesschiff“. Mit George Kennedy, Richard Crenna, Nick Mancuso, Sally Ann Howes u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin