Kristen Halsey ist der Star einer Soap-Opera-TV-Serie. Offenbar scheint sie jedoch dem täglichen Streß nicht mehr gewachsenen zu sein, denn sie hat Nervenzusammenbrüche und Angstzustände. Diese werden noch verstärkt, als ein offenbar geistesgestörter Fan auf sie die Jagd eröffnet. Als sich dann auch noch Kindheitserinnerungen, bei dem ein Mädchen in Flammen steht, einstellen, zweifelt jeder an Kristens Geisteszustand. Da wird die entstellte Leiche einer Kollegin gefunden…
„Die Fratze des Todes“ ist ein leicht angestaubter Psychothriller, der die Motive des Teenager-in-Angst-Kinos der frühen 80er Jahre durchspielt. Produzent Roger Corman, der mit dem Budget sichtlich knapste, läßt Regisseur Larry Brand, der mit dem wenigen Geld viel erreicht hat, dann auch nicht von ungefähr an solche Filme wie „Brennende Rache“ oder andere Slashermovies anknüpfen. Obwohl der Body Count hier jedoch nicht gerade sehr ergiebig ist, sind die Morde überraschend blutig geworden. Für den Fan des Genres bietet „Die Fratze des Todes“ also annehmbare Feierabendunterhaltung ohne wirkliche Überraschungen. O. g. deutsche Laufzeit ist ohne Endcredits. Mit Catherine Oxenberg, Jennifer Edwards, David Naughton, Karen Black u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin