Franks Bewertung

starstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ägypten. Als das Grab des legendären Pharaos Tut-Ench-Amun vom englischen Archäologen Howard Carter entdeckt und geöffnet wird, ahnt noch niemand, daß hiernach die Gruppe derer, die Tuts letzte Ruhe stören, von einem Fluch belegt ist. Eine mysteriöse Unfallserie beginnt im Tal der Könige und fordert erste Todesopfer. Carters Finanzier Lord Carnavon kommt selbst nach Ägypten, um sich von dem Wahrheitsgehalt des Fluches zu überzeugen…

Was waren das noch für Zeiten, als anstatt von merkwürdigen Todesfällen, die alle wie von Geisterhand geschehen, sich die Mumie selbst erhob, um für Rache zu sorgen. Das war doch wenigstens etwas für die Gänsehaut. In dieser TV-Produktion fehlt so ziemlich alles, was zu einem Film mit einem derartigen Mumien-Fluch-Plot gehört. Die Handlung plätschert zähflüssig im dekorativ in Szene gesetzten Wüstensand umher, damit dort die Spannung möglichst schnell versickern kann. So ist es kein Wunder, daß „Der Fluch des Tut-Ench-Amun“ hierzulande im öffentlich-rechtlichen Fernsehen uraufgeführt wurde. Daß die ARD in ihrem Presseheft aber von einem „dramatischen Film“ spricht, ist der blanke Wahnsinn. Mit Robin Ellis, Eva Marie Saint, Harry Andrews, Raymond Burr u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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