Schriftsteller Max Simon fährt zusammen mit seiner kleinen Tochter seiner Ehefrau Antonia, einer Reporterin, nach Mozambique hinterher, weil diese dort eine Reportage recherchiert. Das Familienglück scheint perfekt, als man sogar noch die junge Portugiesin Rosa als Kindermädchen findet. Natürlich fängt Papa Max bald eine Affäre mit der Nanny an, die sich natürlich schon kurz darauf als Psychopathin outet, die der "heilen" Familie nach dem Ende trachtet...
Ein Derivat bleibt immer ein Derivat – auch wenn sich der Drehbuchautor jegliche Mühe gibt, "seine" geklaute Geschichte mit Füllstoff anzureichern. So ist auch "Psycho Nanny" relativ schnell als mittelmäßig kaschierte Mixtur aus "Eine verhängnisvolle Affäre" und "Die Hand an der Wiege" zu identifizieren, die ziemlich lauwarm daherkommt. Schauspielerische Leistungen aber auch inszenatorisches Geschick halten sich in Grenzen, gleiches kann man dann auch vom Thrill behaupten. Kurzum: "Psycho Nanny" ist wahrlich kein Stoff, aus dem die Alpträume sind. Mit Nicholas Guest, Ana Padrao, Jocelyn Broderick, Kelly Westhof u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin