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Bizarrer 80er Trash mit Zombies, Zwergen, Nazis, schlechter Rockmusik und Eva Braun als Werwolf-Oma (sic!) im Rollstuhl. Die erste halbe Stunde ist ziemlicher Bockmist. Ab dann geht die Post ab, weil den Machern die Pferde durchgegangen sind. Von einem Einfallsreichtum ist bei dem Irrsinn nicht mehr zu sprechen, denn da wurde einfach alles reingeknallt! Da wird der Duschmord aus PSYCHO mit einem Mann als Opfer nachgestellt, da marschieren die untoten Rocker im Rhythmus aus ihren Gräbern und im O-Ton haut uns Adolf Hitler, der sich all die Jahre in einem US-Kaff versteckte, andauernd Sprüche im grässlichsten "Deutsch" um die Ohren. Mit einem besseren Soundtrack und einer verständlicheren Handlung hätte die freche Horrorkomödie mit ihren vielen kleinen Gore-Momenten glatt das Zeug zu einem Kultfilm wie von Troma gehabt.
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Brrrr, wenn ich nur dran denke, läuft's mir schon wieder eiskalt den Rücken runter... Der Film hat mit Zombies wenig und mit Hardrock rein gar nichts zu tun. Ähnlich wie in diesem Film auftauchen nichts mit schauspielen und "Cut!" rufen nichts mit Regie führen zu tun hat. Einziger Pluspunkt: Hitler Himself! Mit gaaaaaaanz viel Bier, halb im Delirium, für Trash-Fans vielleicht unter besonderen Umständen konsumierbar.
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Es ist fraglich, ob es sich um einen Horror-FIlm oder um eine Komödie handeln soll. Von der abgedrehten Handlung her (Adolf Hitler wird parodiert usw.) müsste es eher eine Komödie sein. Es sind jedoch soviele offensichtliche Schnitte enthalten (die Musikuntermalung klingt an den betreffenden Stellen sehr abgehakt !) dass der Film ungekürzt wohl einige Effekte haben dürfte. Da der Film aufgrund der Schnitte nur noch amüsant wirkt ist festzustellen, daß die Musik noch mit Abstand das beste an dem ganzen Trauerspiel ist.
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Gegenwart: Adolf Hitler, Eva Braun und eine Horde Nazis leben unerkannt in einer US-Kleinstadt und wollen (wie könnte es anders sein) die Welt übernehmen. Zu diesem Zweck verwandeln sie eine örtliche, drittklassige Heavy-Metal-Band in Zombies. Wahnsinnig, was? Dieser miese, inkompetente Horrorfilm, der nicht viel mit (Metal-)Musik zu tun hat, hätte vom trashigen Charakter und der gewagten Idee her ein Kultfilm werden können, die Umsetzung ist jedoch mehr als laienhaft. Das Thema "Hitler" ist sowieso eine Gratwanderung, denn schnell ist man bei einem Propagandafilm für das Dritte Reich. Und ob dies eine Satire sein soll, kommt auch nicht rüber. Wenn schon eine Satire über das Nazitum, dann lieber Mel Brooks’ genialen Film "Frühling für Hitler", der als Musical am Broadway sogar ein Hit war. Ob Regisseur Krishna Shah etwas gegen Heavy Metal hat, sei dahin gestellt.