Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Auf einer einsamen Insel experimentiert der etwas verschrobene Dr. Po mit dem ewigen Leben. Zu diesem Zweck braucht er ständig junges Frischfleisch, welches ihm in Form von hübschen Mädchen durch einen schwulen Filmagenten besorgt wird. Seinen Opfern läßt Po das Blut abzapfen, um es zu trinken. Zum Schluß erheben sich Zombies aus ihren Gräbern, um Pos Schreckensherrschaft ein Ende zu bereiten.

Dieser von James Hong mitgeschriebene und -inszenierte Sado-Horrorstreifen wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn hier nicht so viele geschäftsträchtige Ideen derart verbraten worden wären. Seinen Titel (zu deutsch: der Weinberg) erhält der Streifen durch die bei „Hotel zur Hölle“ abgekupferte Idee, noch lebende Opfer zwecks Konservierung im Boden zu vergraben. Ansonsten bietet „The Vineyard“ zumindest ansatzweise, die meisten Handlungabläufe werden nur angedeutet, halbnackte Frauen, die stöhnend an Ketten hängen, simple Splattereffekte, Sex aus der Konserve und viel unfreiwillige Lacher. Das Ganze ist dann noch mit fernöstlicher Hau-Drauf-Mentalität gewürzt, so daß für jedweden Geschmack etwas dabei sein sollte. Doch leider ist der Film in seiner unausgegoren Art völlig ungenießbar. Trash rules the world. Alternativtitel: „Weinberg des Grauens“. Mit James Hong, Karen Witter, Michael Wong u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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