Vor 19 Jahren wurden auf Emerald Isle, einer Insel vor North Carolina, einige übelriechende Eier auf dem menschenverlassenen Eiland "entsorgt". Aus diesen Eiern schlüpften Komodo-Warane, die heute eine stattliche Größe erreicht haben und die mächtig Hunger schieben. Unter ihren menschlichen Opfern sind auch die Connellys, deren Sohn Patrick den Tierangriff überlebt. Um sein schreckliches Trauma zu bekämpfen, reist Patrick mit der Psychologin Victoria wiederum auf die Insel...
So ungefähr sieht ein Erfolgsrezept für einen verdaulichen Horrorfilm aus: eine überschaubare Gruppe von potentiellen Opfern, eine eingeschlossene Insel-Situation, ein paar gut gemanagte Monster-Tricks (hier: CGI und Animatronics) und jede Menge blutige Nonsense-Spannung. Ok, "Komodo" ist nicht unbedingt ein neuer "weißer Hai", doch immerhin ist Michael Lantieris Regie-Erstling ein gutes Beispiel dafür, dass man auch solide Genrevertreter ohne coole "Scream"-Teenager-in-Angst machen kann. Lantieri, der einen Oscar für die Visual Effects bei "Jurassic Park" erhalten hat, bediente sich bei "Komodo" übrigens eines Drehbuches des Autoren von "Anaconda", so dass gewisse Parallelen nicht übersehbar sind. Dennoch: Der Film macht Spaß und enttäuscht eigentlich nur durch den schlappen Schluß. Mit Billy Burke, Jill Hennessy, Kevin Zegers, Michael Edward-Stevens u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin