Gothic-Fan Reese kommt neu an die Highschool, wird sofort zum Außenseiter und zum Zielpunkt des Spotts. Er tut sich mit Ashley, Zack und Phoebe zusammen, die auch nicht gerade beliebt sind. Im Wald entdecken die vier eine magische Quelle, die ihnen eine geheimnisvolle Kraft verleiht: plötzlich kann man Dinge schweben lassen und die Gedanken anderer lesen. Klar, daß diese Kraft bald außer Kontrolle gerät und es Tote gibt...
Gleich mal vorneweg: der depperte deutsche DVD-Anbieter konnte wohl den Originaltitel nicht lesen und hat einfach mal so „The Surge“ aufs Cover geknallt, On-Screen-Titel ist jedoch „The Source“. Nichtsdestotrotz ist „The Source“ einfach nur ein stinke-langweiliger Direct-to-Video-Streifen, der inhaltlich irgendwo zwischen „Carrie“ und „Der Hexenclub“ angesiedelt ist, ohne dabei die produktionstechnische Klasse der beiden genannten Filme zu erreichen. Im Gegenteil: Das Ganze ist so schlecht gespielt wie selten und mit Spezialeffekten durchsetzt, die gerade mal vor 30 Jahren bejubelt worden wären. Der extrem lärmende Soundtrack soll wohl das zuschütten, was ich als banalen Kram ansehe: einen Z-Grade-Streifen von Teenies für Teenies. Auf DVD 16:9. Mit Mat (= Matthew) Scollon, Melissa R. (= Renee) Martin, Alice Frank, Edward Deruiter u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin