Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

31.07.2017
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Review

von Frank Trebbin

Der smarte Chad hat eine dunkle Vergangenheit. Als die 17-jährige Angela sich Hals über Kopf in ihn verliebt, scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben. Chad ist bezaubernd, fürsorglich und würde alles für eine gemeinsame Zukunft geben. Aber als Angela sich dennoch von ihm trennt, geraten die Dinge außer Kontrolle. Chad ist auf keinen Fall bereit, Angela gehen zu lassen und würde zu jedem Mittel greifen. Angela erkennt nach und nach sein wahres Gesicht. Für die junge Frau beginnt ein Alptraum, der die schlimmsten Vorstellungen noch übertrifft... (Zitat Pressetext: Tiberius Film)

„Der Feind in meinem Bett“ ist – zumindest was das Inhaltliche angeht – ein sehr später Nachzügler der Welle von „Eine verhängnisvolle Affäre“-Varianten, die eigentlich längst abgeebbt zu sein schien. Und weil man mit einem derartigen Stoff, der sehr moralinsauer aufstößt und auf seine Weise vorehelichen Sex für Teenager brandmarkt (quasi wie bei „Freitag, der 13.“ – nur ohne das Horror- und Splatter-Drumherum), wohl auch im Entstehungsjahr 2012 keine große Major-Produktion mehr binden wollte, durfte Regisseur Doug Campbell das Ganze als TV-Film auf unspektakulärem Daily-Soap-Niveau verfilmen. Das ist zwar dann für sich betrachtet ganz ordentlich gemacht, aber leider auch total bedeutungslos und nur leidlich unterhaltsam. Mehr Drama als Thrill, mehr Rosamunde Pilcher als „Stalked At 17“ – wie der OT vollmundig verspricht. Dieser Feind in Deinem Bett wird für keine schlaflosen Nächte sorgen. Bildformat: 1,78:1. Mit Taylor Spreitter, Charles Hittinger, Amy Pietz, Brian Krause u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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