Mittels moderner Computertechnik gelingt es dem Enkel Victor von Frankenstein neues Leben zu schaffen, indem er einem zusammengesetzten Körper einen Mikrochip ins tote Hirn verpflanzt. Das Geschöpf Frankensteins lernt schnell autofahren, mit Besteck essen und sonstige Dinge. Nur mit der Liebe hapert es ein wenig. Deshalb baut Frankenstein ein weibliches Gegenstück…
Der Franzose Alain Jessua („Der Schocker“) hat mit dieser Komödie eine neue Version des unverwüstlichen Horrorstoffes geschaffen. Trotz einigen Klamauks ist das Ganze doch sehr genrebewußt umgesetzt worden, denn es gibt eine schöne Friedhofssequenz und ein paar gelungene Laborszenen. Ein Großteil der Handlung hält sich eng an die Klassiker von James Whale, nur eben, daß das Ganze im heutigen Paris spielt. Eine Hommage an Boris Karloff schlechthin ist die Film-im-Film-Szene, bei der Frankenstein und sein „Monster“ ins Kino gehen. So ist „Frankenstein 2000“ nicht nur für einige oberflächliche Lacher gut, sondern kann auch mit Insidergags sein Publikum suchen. Mit Jean Rochefort, Eddy Mitchell, Herma Vos, Fiona Gélin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin