Um 1900 im Mittelwesten der USA. Eine Gruppe von Abenteurern findet aufgrund des Hinweises eines Sterbenden einen Diamantenschatz in der Wildnis der Berge. Auf dem Rückweg haben unsere Helden das Gefühl, verfolgt zu werden. Lautlos ereilt einen nach dem anderen der Tod. Nun erkennen die Überlebenden, daß der Schatz mit einem Fluch behaftet ist. Drucilla, der Racheengel der bedrohten Natur, ist hinter ihnen her.
„Der Fluch des Chikara“ ist ein nicht uninteressanter Versuch, gängige Abenteuerunterhaltung mit Western- und Geisterfilmmotiven aufzupäppeln. Leider hat es Earl E. Smith aber versäumt, aus diesem Schmelztiegel der Ideen die Essenz abzuschöpfen. So ist „Der Fluch des Chikara“ nur mittelmäßiges Actionkino mit Gruseleinschlag geworden, der sich der indianischen Mythen und Legenden annimmt, um einen möglichst exotischen Aufhänger zu besitzen. Einzig allein Joe Don Baker in der Rolle des Gruppenanführers kann schauspielerisch einigermaßen überzeugen, was ihm durch seine Statur nicht schwerfällt. Des weiteren mit Sondra Locke, Ted Neeley, Slim Pickens u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin