Vincent Reikker und seine kleine Truppe von Söldnern erhält immer dann den Zuschlag für eine heikle Mission, wenn sich ansonsten CIA & Co die Finger verbrennen. So also auch bei der Entführung des Waffenhändlers Al Khazar direkt unter den Augen russischer Sicherheitskräfte. Al Khazar wiederum führt Reikker und sein Team direkt nach Chernobyl, wo man den nächsten Waffenhändler, Karl Kess, ausschalten soll. Doch leider ist das Ganze eine Falle für die Söldner, die Kess ihnen gestellt hat, um am lebenden Objekt seine zweibeinigen Killer-Drohnen in einer Live-Demonstration für potenzielle Käufer auszuprobieren...
Die extrem stilisierte Eröffnungs- und Titelsequenz, die sich in kopierten Guy-Ritchie-Manierismen ergeht, soll wohl von Anfang an klarmachen, dass man es bei „Battle Drone“ zwar mit einem B-Film aber eben einem mit Stil zu tun hat. Und so kommt dann auch die überraschungsarme Handlung zu dieser „Expendables meets Robocop(s)“-Mixtur recht schnell in Gang und über besagte Optik – ob nun geklaut oder nicht – gibt es alles in allem nichts zu meckern. Ebenso macht die Action, die Mitch Gould preiswert in einer rumänischen Industrie-Geisterstadt herunterkurbeln durfte, für diese Preisklasse hier eine gute Figur, was man dann allerdings vom Rest nicht mehr unbedingt sagen kann: richtig gute Schauspieler sind Mangelware, die Füllszenen wirken einfach nur hölzern und die Dialoge zwischen den Ballereien bestehen aus lustlos heruntergeleierten Plattitüden. So ist es dann ganz schwer, ein faires Urteil über „Battle Drone“ zu fällen, der sicherlich auch so seine Fans gewinnen dürfte. Fazit: ganz knapp unter der Grenze zu drei Sternen und durchaus einen Blick wert. Bildformat: 2,35:1. Mit Louis Mandylor, Dominique Swain, Natassia Malthe, Michael Paré u. a.
Ab 12.08.2021 digital und ab 02.09.2021 auf DVD und Blu-ray erhältlich
© Selbstverlag Frank Trebbin