Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1661 wurde Graf Vitelius wegen Hexerei, Verführung von verheirateten Frauen usw. auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Kurz vor seinem Tod verfluchte er die vier Mitglieder der Inquisition, die über ihn gerichtet haben, und prophezeite ihnen, daß er nach dreihundert Jahren seine Rache an ihren Nachfahren nehmen würde. Und richtig: 1961 ergibt sich eine gleiche Planetenkonstellation wie damals, und der Graf kehrt als „Brainiac“, ein Geschöpf, das seinen Opfern das Gehirn aussaugt, auf die Erde zurück.

„The Brainiac“ gehört zu den Trash-Klassikern, die uns das segensreiche Mexiko bereits in den frühen 60er Jahren bescherte. In recht stimmungsvollen Schwarzweiß-Bildern wird eine dermaßen hanebüchene Geschichte erzählt, deren Trivialität nur noch von der Maske des Brainiac-Geschöpfes übertroffen wird. Besonders gut gelungen ist dabei die schlabbernde Zunge, mit der die Kreatur die Gehirne aussaugt. Diese Szenen gehören zu den heimlichen Höhepunkten des mexikanischen Schlock-Kinos und waren mit Sicherheit der Grund dafür, warum der US-Verleih AIP den Film für den amerikanischen Markt aufkaufte. Das gehirnfressende Monstrum spielt übrigens kein Geringerer als Produzent Abel Salazar, der sich mit „The Brainiac“ ein kleines Denkmal setzte. Des weiteren mit Ruben Rojo, Rosa Maria Gallardo, Germán Robles u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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