Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine Reihe von Männern, die in der Chefetage einer großen Londoner Zeitung sitzen, werden mittels eines Gummigeschosses in Form einer kleinen Spinne getötet. Alle Ermordeten nahmen 1951 an einer Expedition in Mexiko teil, bei der ein bekannter Wissenschaftler auf geheimnisvolle Weise gestorben ist. Der trinkfreudige Reporter Welby findet eine erste Spur und entdeckt, daß sein Verleger ebenfalls in Mexiko war. Ist das Ganze eine Rachegeschichte?

F. J. Gottlieb kokettiert in diesem typischen deutschen Gruselkrimi nach Edgar-Wallace-Strickmuster mit einer Inszenierung, die voller ungewöhnlicher Kamerapositionen und andersgearteter Bilder steckt. Doch auch diese Kunstgriffe der Regie können nicht davon ablenken, daß die erzählte Geschichte etwas schwachfüßig und zu absurd ist, als daß man sich für sie erwärmen könnte. Der übliche Londoner Nebel wird nicht bemüht, dafür geht man mit Scotland Yard erstaunlich unfreundlich um. Klaus Kinski in einer Nebenrolle spielt hübsch undurchsichtig. Des weiteren mit Karin Dor, O. W. Fischer, Eddi Arent u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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