Vor Jahren hat Keith Welles die junge Lacey Stewart vergewaltigt, die daraufhin schwanger wurde. Jetzt kommt Keith aus dem Gefängnis frei und erstreitet ein Besuchsrecht für seinen Sohn Artie. Lacey ist schockiert darüber. Den Geläuterten spielend, gewinnt der Ex-Knacki bald das Vertrauen von Artie und Laceys Freunden. Doch in Wirklichkeit will Keith nur eins: Rache.
Was waren das noch für Zeiten, als Fred Walton mit „Das Grauen kommt um Zehn“ rauhe, ungeschliffene Thrillerware fertigte. Jetzt, mit „Haß kennt kein Erbarmen“, wird nur noch in den Niederungen biederer TV-Kost gedümpelt. Die Geschichte spielt sich nach den gleichen Mustern ab, die schon bei Filmen wie „Vatertag“ Abnutzungserscheinungen hatten. Trotz versierter Herstellung ist dieser Psychothriller nur im unteren Spannungsdrittel angesiedelt. Mit Anthony John Denison, Stephen Meadows, Loni Anderson, Candy Clark u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin