Los Angeles. Der versoffene aber gleichsam toughe Cop Mark holt gerade seinen verhafteten Sohn Trent ab, als die Stadt von außerirdischen Invasoren angegriffen wird. Gemeinsam flieht man, wird aber letztendlich voneinander getrennt, von einem Bannstrahl des Raumschiffs getroffen und in dieses hineingesaugt. Mark durchsucht nun das Raumschiff nach seinem Sohn, trifft dort aber erst einmal nur auf die schwangere Elaine und ihren bereits zum Alien mutierten Freund Jarrod, der das Raumschiff schließlich über Asien zum Absturz bringt…
Das von den Strause Brothers (nur noch) produzierte Sequel zu ihrem Überraschungs-B-Sci-Fi-Actioner „Skyline“ ist das, was man in der englischen Sprache als mixed bag bezeichnet, denn inhaltlich wird hier so einiges wild durchgemischt. So fällt dann „Beyond Skyline“ in drei deutlich erkennbare Teile: das erste Drittel etabliert neue Figuren und wiederholt eine ähnliche Geschichte wie im Original, der Mittelteil knüpft dann am Schluss von „Skyline“ an und verdient die Beschreibung Fortsetzung und das letzte Drittel, welches im Goldenen Dreieck angesiedelt ist, hat man den südostasiatischen Co-Geldgebern von „Beyond Skyline“ einfach mal ins Drehbuch geschrieben, um die gerade wegen „The Raid 1 & 2“ angesagten Martial-Arts-Könner Iko Uwais und Yayan Ruhian einzubringen und gegen Aliens antreten zu lassen. So ist das Ganze zwar um einiges blutiger geworden, was Fans erfreuen mag, aber eben auch weitaus kruder und konfuser. Tricks und die Masken-Effekte um die außerirdischen Invasoren sind weiterhin auf gutem Niveau und scheinen der einzige Daseinsgrund für „Beyond Skyline“ zu sein, der erzähltechnisch dem Original um einiges nachsteht. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Frank Grillo, Bojana Novakovic, Jonny Weston, Antonio Fargas u. a.
© Selbstverlag Frank Trebbin