Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die junge Amerikanerin Cathy Stevens kommt nach Bukarest, um ihren seit Jahren dort lebenden Vater zu suchen. Schon auf der Reise nach Rumänien wird sie von unheiligen Visionen geplagt. Schnell erfährt sie, daß ihr Vater angeblich bei einem Autounfall ums Leben kam. Als sie weiter nach ihrer Familie forscht, entdeckt sie, daß ihre Urahnen Vampire waren. Der Schrecken beginnt von vorne…

„Daughter of Darkness“ ist ein nicht uninteressanter Versuch, das althergebrachte Vampir-Thema neu zu beleben. Ein Vielfaches an Wirkung wird durch den ungewöhnlichen Handlungsort erzielt, dessen Originalschauplätze auch in heutiger Zeit einen Hauch von Gothic-Horror aufkommen lassen. Dennoch hinterläßt der Streifen einen faden Beigeschmack. Stuart Gordon, der uns mit „Re-Animator“ noch so begeisterte, hat nämlich bei dieser TV-Produktion seinen Sinn für grimmigen Horror in Verbindung mit lockerndem Humor verloren. Lust- und kraftlos wurde da gearbeitet, was sicherlich auch mit den Arbeitsbedingungen beim Fernsehen zusammenhängt. So zeichnet sich bei Suart Gordon genau der Weg ab, den Tobe Hooper und John Carpenter ebenso eingeschlagen haben: hin zur bißlosen Mainstream-Ware. Schade! Mit Anthony Perkins, Mia Sara, Robert Reynolds, Jack Coleman

© Selbstverlag Frank Trebbin

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