Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Mr. Mitchell ist durch einen Elektro-Unfall grausam entstellt worden. Er lernt jedoch eine Hexe kennen, die seine Wunden verschwinden läßt und in ihm die Gabe des Hellsehens vervollkommnet. Zur gleichen Zeit sucht die Polizei in Chicago einen Mörder. Mitchell, der als berühmter Wahrsager nun ebenfalls in Chicago lebt, bietet seine Hilfe an…

„Something Weird“ ist eine bizarre Liebesgeschichte und zugleich ein sehr schwer verdauliches Filmchen. Dies liegt aber nicht etwa daran, daß Herschell Gordon Lewis wie in „Blood Feast“ übermäßig mit Blut und Gewalt kokettiert, sondern daran, daß „Something Weird“ relativ konzept- und handlungslos abläuft. Im Hintergrund spult sich dazu ein Soundtrack ab, der sogar für Lewis’sche Verhältnisse äußerst einschläfernd ist. Die grotesken Szenerien, die dem Publikum als Einblicke in Hexerei und Parapsychologie verkauft werden (so zumindest die US-Werbung), stellen alles Bisherige aus den Werken H. G. Lewis in den Schatten. Die starre Kameraführung und die hölzernen Darsteller geben dem Film dann den Rest. Nur für absolute Trash-Fans zu empfehlen. Mit Tony McCabe, Elizabeth Lee, William Brooker, Mudite Arums u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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