Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein „Alien“-Rip-Off: Die Wissenschaftlerin Lisa Martyn stellt den Kontakt zu einem außerirdischen Raumschiff her. Als der unbekannte Raumfahrer in einem Stahlzylinder auf die Erde teleportiert wird, entdeckt man, daß es sich bei dem Astronauten um ein menschenfressendes Monster handelt. Beim Abtransport des Behälters bricht dieser auseinander, und das fliehende Monster tötet alles, was seinen Weg kreuzt…

Hier haben wir wieder Fred Olen Ray wie ihn jeder liebt: In seiner Vielfachfunktion als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur kann er zeigen, was in ihm steckt. Nämlich nichts. Ähnlich wie bei vielen seiner anderen Billigstreifen zeichnet sich auch „Biohazard“ durch leicht durchschaubare Pappkulissen, miese Effekte und schlechte Dramaturgie aus. Daß das Ganze auch schauspielerisch den Bach runter geht, dafür sorgt der hölzerne Aldo Ray, der hier sogar seinen Sohn Christopher mitgebracht hat. Insgesamt bietet „Biohazard“ mit seiner geklauten Grundidee nicht annähernd soviel Fun wie der ebenfalls von Fred Olen Ray inszenierte „Deep Space“, der die gleiche Thematik hat. Alternativtiel: „Monster aus der Galaxis“. Eine ebenso unsägliche Fortsetzung ist hierzulande unter dem Titel „Biocreature“ erschienen. Des weiteren mit Angelique Pettyjohn, William Fair u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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