Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das „Theater des Todes“ in Paris erfreut sich größter Beliebtheit, denn Regisseur Philippe Darvas ist dafür bekannt, nur schockierendste Stücke auf sein Publikum loszulassen. Doch das Bühnenhaus steht auch im Mittelpunkt des Interesses der Polizei, weil in Paris ein unheimlicher Mörder umhergeht, der seinen Opfern das Blut absaugt. Darvas gerät in Verdacht, wird aber bald selbst Opfer des Vampirs. Die Schauspielerin Dani Gireaux bekommt es mit der Angst und wendet sich an die junge Nicole…

„Haus des Schreckens“ ist einer jener wenigen Schlüsselfilme des Genres, die eine direkte Verbindung zum Grand-Guignol-Theater, welches als Vorbild für den modernen Splatterfilm gilt, herstellen. Doch irgendwie wird man das Gefühl nicht los, daß hier das Theatermilieu nur ein billiger, willkommener Anlaß ist, um ein übliches Horrorgebräu zu entfachen. Von der Regie ziemlich alleingelassen, muß sich die Handlung, die auf einer gar nicht mal so uninteressanten Grundidee beruht, selbst entwickeln und zumindest für innere Spannung sorgen. Samuel Gallu hat es nämlich versäumt, die Chancen, die ihm die Geschichte bieten, zu nutzen. So hinterläßt „Haus des Schreckens“ einen zwiespältigen Eindruck. Mit Christopher Lee, Julian Glover, Lelia Goldoni, Jenny Till u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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