Der zehnjährige Tommy hat rätselhafte Alpträume und seltsame Tagträume, die er durch Zeichnungen seiner Lehrerin mitteilt. Diese versucht wiederum, die Träume zu enträtseln. Da verschwindet Tommys Mutter mit ihm über alle Berge. Tommy flieht dann, um nach seiner wahren Identität zu suchen, denn anscheinend wurde er als Kind entführt.
Mühselig verschachtelter Psychothriller, dessen Geschichte zwar nicht uninteressant ist, aber zu keiner Zeit zu fesseln vermag (Kein Wunder bei drei Drehbuchautoren!). Die Inszenierung durch Tony Wharmby gleicht einer Laienaufführung auf einer drittklassigen Provinzbühne, so daß mehr unfreiwillige Komik die Handlung bestimmt, als ein gutes Spannungsmoment. Als Fersehfilm konzipiert, wird uns „Billy’s Tod“ als eine jener unzähligen Videopremieren vorgeworfen, von denen man meistens schon im Vorfeld ahnt, was sich hinter ihnen verbirgt. Mit Meredith Baxter-Birney, David Odgen Stiers, Nathaniel Moreau, Victoria Snow u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin