Als ein Taucher einer Unterwasserstation zufällig das Wrack eines russischen Frachters entdeckt, ahnt noch niemand, daß sich dieser Mann nach dem Genuß eines Schlucks Wodka, den er im Wrack gefunden hat, zum mutierenden Monster verwandeln wird. Die restlichen Crewmitglider sind ihres Lebens nicht mehr sicher, denn das Monster wechselt ständig die Gestalt…
Ohne es ein wenig zu verdecken, bietet uns George Pan Cosmatos eine schon oft gesehene Mischung aus John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ und Ridley Scotts „Alien“ an. Dabei ist er sogar soweit gegangen, ganze Handlungsstränge und Motive der Vorbilder zu übernehmen. Im Gegensatz zu ähnlichen Plagiaten, wie z.B. „Good Night Hell“, nimmt sich „Leviathan“ allerdings zu ernst und wirkt dadurch platt. Was bleibt, ist Unterhaltung aus der Retorte. Und weil der Film erst nach einer langen Anlaufzeit auf Hochtouren kommt, ist es auch mit der Spannung nicht weit her. Die F/X von Stan Winston sind zwar recht ansehnlich, bedürfen aber einer guten Reaktionsgabe beim Zuschauer, weil die Effekte-Sequenzen höllisch schnell montiert sind. Wer jetzt noch darüber rätselt, was der nebulöse Titel zu bedeuten hat, dem sei gesagt, daß dies der Name des russischen Schiffes ist. Auf Video letterboxed (1,85:1). Mit Peter Weller, Richard Crenna, Amanda Pays, Meg Foster u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin