Archäologie-Professor Hopper wird vermisst. Zuletzt war er auf der Suche nach seinen seit zig Jahren vermissten Eltern, die offenbar in einer bis dato unentdeckten Höhle in Texas verschollen sind, in der einer alten Legende nach sogar die Quelle für das ewige Leben sein soll. Taylor und Cara, zwei seiner Studenten, machen sich zusammen mit drei Freunde auf in diese Höhle, um ihren Professor zu suchen. Was sie jedoch entdecken, sprengt alle Vorstellungskraft...
Es gibt Filme, die trotz aller offenkundigen Mängel doch irgendwie faszinierend oder interessant sind und einen auf welche Art auch immer packen – und „Die Höhle – Das Tor in eine andere Zeit“ ist genau solch ein Film. Klar, alles sieht irgendwie recht billig aus und die Schauspieler sind nicht unbedingt Aushängeschilder für ihre Zunft und dennoch zieht einen die Handlung hinreichend genug in den Bann, um dranzubleiben. Während man anfangs noch glaubt, eine Art „Reise zum Mittelpunkt der Erde“-Verschnitt zu erleben, wird die Geschichte, die uns Mark Dennis und Ben Foster auftischen, ganz schnell eigenständig und regelrecht originell. Höhlen-Survival-Motive à la „Sanctum“, Zeit-und-Raum-Science-Fiction im Stile von H. G. Wells: all das wird wild durcheinander gemengt und mit zunehmender Laufzeit immer rasanter vor dem staunenden Zuschauer ausgebreitet – soweit man eben bereit ist, über offenkundige Mängel hinwegzusehen und sich solch einem Stoff hinzugeben. Mir jedenfalls hat diese Billigheimer-Produktion, die eben nicht mal nur auf Horror und Splatter setzt, jede Menge kurzweiligen Spaß bereitet. Bildformat: 2,35:1. Mit Riley McClendon, Cassidy Gifford, Brianne Howey, Andrew Wilson u. a.
© Selbstverlag Frank Trebbin