Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In der spanischen Universitätsstadt Salamanca ist der Teufel los, denn dort findet der diesjährige Wettstreit unter den Folklore-Musikern des Landes statt. Die Geschichte um diese sogenannten Tunos geht bis ins Mittelalter zurück, wo es auch eine Geheimorganisation um schwarze Tunos gab, die unliebsame Konkurrenten umgebracht haben. Heute streift ein irrer Killer im Kostüm eines Tuno Negro durch die Uni und bringt alle jene Studenten um, die schlechte Noten einfahren. Na, da hat er aber alle Hände voll zu tun…

Auf dem Cover steht zwar „Black Serenade“, aber sowohl das DVD-Menü als auch der On-Screen-Titel lauten auf „Tuno Negro“. Tja, wie heißt es so schön: Namen sind Schall und Rauch. „Tuno Negro“ ist ein zynisch-brutaler Slasher, der seine Wurzeln eindeutig in der „Scream“-Reihe geschlagen hat. Doch keine Angst, ein müder Abklatsch ist er deswegen nicht geworden. Im Gegenteil: „Tuno Negro“ ist flott inszeniert und mit all den Vorbehalten versehen, die der Katholische Filmdienst so aufbringen kann: spannungsfrei, unausgegoren, billige Schockeffekte und Anbiederung durch erotische Szenen. Na, wenn das nicht viele, viele Gründe sind, Pedro L. Barberos und Vincente J. Martins pralle-bunten Schlitzerstreifen wirklich gut zu finden, oder? Auf jeden Fall kann er mit den US-Pendants dicke mithalten. Auf DVD 16:9. Alternativ- bzw. Covertitel: “Black Serenade”. Mit Silke (= Silke Hornillos Klein), Jorge Sanz, Fele Martinez, Maribel Verdú u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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