Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine friedliche Motorradgang zieht unweit von Detroit übers Land. Einem Dorfsheriff gefällt dies überhaupt nicht. Als der Polizist auch noch eine Frau vergewaltigt und die Tat den vermeintlichen Rockern in die Schuhe schiebt, sinnen diese auf Rache. Das wiederum gibt dem Polizisten das Recht, die Rocker fast offiziell zu eleminieren.

Nun ja, dieser Film gehört wirklich nicht zum Horrorgenre, dürfte aber wegen seiner extrem blutigen Zeitlupen-Shoot-Outs à la Sam Peckinpah für Splatterfans von höchstem Interesse sein. Inhaltlich wird das Hohelied des friedlichen Rockers angestimmt; ein Thema, das bereits aus unzähligen Bikermovies bekannt ist. So werden auch einige typische Outsider-Sequenzen zelebriert (z.B. eine Hippie-Hochzeit auf der Wiese), die in der heutigen Zeit entweder Verwunderung oder ein Schmunzeln hervorrufen. Die starke Schwarzweiß-Malerei der Figuren erinnert in gewissen Maßen an die alten Western der 30er und 40er Jahre. Das Motiv des reaktionären, zumeist rechtslastigen Polizisten, der gerne Jagd auf Außenseiter macht, hat sich bis heute im Actionfilm (z.B. „Rambo“, USA 1982, Regie: Ted Kotcheff), aber auch im Horrorfilm (vgl. „Cabal– Die Brut der Nacht“) gehalten. Die deutsche Fassung ist erheblich gekürzt, wobei gegenüber dem Original z.B. auch die Schlußcredits fehlen. Mit David Hyry, Craig Collicott, Carson Jackson, Jan Sisk u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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