Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die „Gemini 13“ soll als erste Raumschiff der Erde zum Mond fliegen. Der wahnsinnige Brauereibesitzer(!) Rethe läßt jedoch den Start der Rakete sabotieren, weil er selbst als erster Mensch auf dem Mond sein will. Von dort aus will er nämlich die Erde mit Todesstrahlen beschießen, um seine eigene Menschenrasse zu etablieren. James-Bond-Verschnitt Harry Sennet beginnt zu ermitteln…

Diese Science-Fiction-Agenten- Gruselgeschichte ist einer jener unzähligen Streifen aus dem mediterranen Raum, die nach den Erfolgen der ersten James-Bond-Filme das Licht der Kinos erblickten. Antonio Margheriti arbeitet hierbei im Stil seiner bisherigen Billigproduktonen weiter und verbindet seinen Hang zum pryotechnischen Overkill mit dem kindlich-naiven Spieltrieb an Miniaturmodellen. So ist „Gemini 13– Todesstrahlen auf Cap Canaveral“ ein Trash-Film par excellence geworden, der heute mehr Wirkung entfaltet als anno dazumal. Die Szenen mit den zombiehaften Gestalten aus der Kühlkammer Rethes gehören zu den unvergesslichen Momente dieses prägnanten Beispiels italienisch-spanischer Filmkunst. Im TV letterboxed. Mit Anthony Eisley, Wandisa Leigh, Folco Lulli, Ursula Parker u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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