In einem kanadischen Krankenhaus entgehen die Ärzte und Schwestern ihrem Alltagstrott dadurch, daß sie auf die Überlebenschancen ihrer todkranken Patienten wetten. Ein übles Spiel, zumal sich bald die Todesfälle häufen. Der Grund: Für einen besonders gut gefüllten Jackpot wird einer der Mitspieler beim „Todes-Poker“ sogar zum Mörder. Der Arzt Frank Holt und seine Freundin Anna, eine Computerexpertin, untersuchen die Morde auf ihre Weise…
Sheldon Larrys sehr spannender und intelligent gemachter Thriller steht ganz in der Tradition bekannter Krankenhaus-Horror-Streifen, wie z.B. „Coma“, und hat hierzulande leider kaum Beachtung gefunden. Besonders auffällig an der kanadischen Produktion sind die sehr blutigen, aber wenig selbstzweckhaften Spezialeffekte und die lakonisch-zynischen Dialoge der Protagonisten. Die Handlung ist mal etwas anderes und hebt sich erfrischend von den üblichen Schlitzer-Plots ab. „Todes-Poker“ ist auch für den „normalen“ Filmfreund als kurzweilige Thrillerunterhaltung geeignet, denn Sheldon Larry hat es verstanden, eine gewisse Stalk’n-Slash-Mentalität mit einem sozialkritischen Anstrich zu versehen. Mit Joe Spano, Diane Venora, David McCallum, Robert Joy u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin