Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ben Mears, ein erfolgreicher junger Schriftsteller, kehrt nach Jahren in seine Heimat zurück, um in der ruhigen Abgeschiedenheit der Kleinstadt Salem zu arbeiten. Schon nach kurzer Zeit stellt Ben fest, daß sich in Salem merkwürdige Dinge ereignen: Leute erkranken auf geheimnisvolle Weise und immer wieder verschwinden Kinder. Das alles hängt mit einem neuen Einwohner, einem gewissen Mister Barlow aus London, zusammen, der erstaunlicherweise das Tageslicht scheut. Als der Held hinter das Geheimnis des Vampirs kommt, ist es für viele Dorfbewohner allerdings schon zu spät.

Der ursprünglich als TV-Zweiteiler konzipierte „Brennen muß Salem“ entpuppt sich sowohl in der Lang- als auch in der Kurzfassung als solide Romanverfilmung des Stephen King Stoffes gleichen Titels. Hierbei ist es Tobe Hooper gelungen, mehrere atmosphärisch dichte Sequenzen im Stile seines „Ketten-Sägen-Massaker“ zu kreieren und auch fernsehgerecht umzusetzen. Die Vampirfigur aus „Brennen muß Salem“ ist eine eindeutige Hommage an Max Schrecks Version seines „Nosferatu“ im gleichnahmigen deutschen Stummfilm aus dem Jahre 1927. Die durchweg guten Schauspieler sorgen dafür, daß Tobe Hoopers TV-Film auch über seine volle Länge getragen wird, denn dramaturgische Durchhänger gibt es kaum. Die Videofassung stellt die in den USA im Kino ausgewertete Kurzversion dar, ist aber in der deutsche Fassung in einer Szene gekürzt worden. Die volle Länge (uncut) lief im bundesdeutschen Privatfernsehen unter dem Titel „Der Schrecken im Marsten Haus“. Unbestätigten Quellen zufolge soll die ursprüngliche Produktionsfassung ca. vier Stunden lang gewesen sein. Mit David Soul, James Mason, Geoffrey Lewis, Bonnie Bedelia, Lance Kerwin u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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