Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

03.04.2018
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Review

von Frank Trebbin

Schlafforscherin Dr. Alice Arnolds ist seit einem unheimlichen Erlebnis in ihrer Kindheit traumatisiert und glaubt, dass hinter dem medizinischen Fachbegriff der Schlafparalyse mehr stecken muss als nur eine Muskelverkrampfung. Als sie sich der leidgeplagten Familie Morgan annimmt, deren Mitglieder teils schlafwandeln und regelrecht Angst vor der Nachtruhe haben, glaubt Alice Hinweise dafür zu finden, dass die alten Legenden um Nachthexen, Albwesen usw. wahr sein könnten, denn in der nächtlichen Stille des Schlaflabors kommt es tatsächlich zu folgenschweren Ereignissen...

Erscheint bei einem Genrefilm zu Beginn der Hinweis, dass das Folgende auf wahren Begebenheiten beruht, dann darf man getrost davon ausgehen, dass sich ein Drehbuchautor so richtig ins Zeug legen musste, um die zwei, drei Körnchen Wahrheit an der Geschichte zu dramatisieren, zu fiktionalisieren. So sicherlich auch hier bei „Nightmare – Schlaf nicht ein!“, einem weithin unauffälligen Traum-Dämonen-Film, der zwar offenkundig solide gemacht ist, aber inhaltlich nicht aus der Hüfte kommt, weil zu viel Wiedergekäutes verwendet wird. Die Handlung weist keinen geradlinigen Spannungsaufbau auf und die durchaus mit hoher Schlagzahl eingestreuten gruseligen Szenen sind leider nicht wirklich gruselig sondern eher hanebüchen bis lächerlich. Da reicht es dann auch nicht, die Tonspur zu strapazieren und Jump-Scares von der Stange zu bemühen. Gerne hätte man Maggie Q in einer starken Frauenrolle gesehen – so wie in ihren Actionfilmen –, doch sie bleibt über weite Strecken blass und austauschbar. Fazit: „Nightmare – Schlaf nicht ein!“ ist Horror von der Stange für einen verregneten Nachmittag und das war’s dann auch schon. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Sam Troughton,
Sylvester McCoy, Will Kemp u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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