Fahranfängerin Kimberley ist mit einigen Freunden in Daddys Van unterwegs. An einer Autobahnauffahrt hat sie plötzlich die Vision einer Massenkarambolage, die durch verschiedenste Umstände ausgelöst wird und bei der sie und ihre Freunde sterben. So weigert sie sich, den Highway zu befahren und rettet sich und ihren Freunden das Leben. Doch der Tod hat einen Plan und der heißt: Kimberley und all die anderen Geretteten werden keinesfalls von seiner Liste gestrichen…
Schnell haben die Finanzgeber von New Line Cinema erkannt, welches Franchise-Potential ihr Überraschungserfolg „Final Destination“ aus dem Jahre 2000 hatte, holten sich den erfahrenen Stunt-Koordinator David R. Ellis als Regisseur an Bord und ließen ihn quasi die gleiche Geschichte noch einmal erzählen – nur eben mit sehr viel mehr Action! Da kracht und zischt es überall im Gebälk, die freakigen Unfälle, mit denen der Tod die Gerettetgeglaubten doch noch einholt, sind allesamt weit absurder und blutiger als in James Wongs Original, und so kommt es, dass man „Final Destination 2“ fast schon als den besseren Film ansieht, denn die überraschenden Schocks sitzen hier zudem auch noch gezielter. Für eine besondere Atmosphäre sorgt in diesem kaum als Fortsetzung zu bezeichnendem Film der Umstand, dass der durchaus im Vordergrund stehende Horrorthrill des Originals hier der unverhohlenen Jagd nach dem „kreativsten Tod“ gewichen ist und man sich der Faszination der größtenteils mittels CGI-Tricks aufgepeppten Splatterbilder kaum entziehen kann. Für Gore-Hounds unbedingt zu empfehlen. Bildformat: 1,85:1. Mit A.J. Cook, Michael Landes, Ali Larter, Jonathan Cherry u. a.
Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin