Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein junger Mann wird aufgegriffen, als er versucht, sich das Leben zu nehmen. Weil er keine Papiere besitzt, gibt man ihm in der psychiatrischen Klinik, in die man ihn einweist, den Namen „John Doe 83“. Die Therapeutin Doktor Gail Farmer kümmert sich um ihn und gerät in den Einflußbereich seiner Träume. Die teuflischen Signale, die ihr Patient ausströmt, nehmen immer konkretere Formen an. Als man John Doe 83 einer Elektroschocktherapie unterziehen will, setzt sogar ein Inferno ein. Doktor Farmer kommt dahinter, daß der junge Mann immer noch unter dem Einfluß seiner verstorbenen Mutter steht, die ihn ins Jenseits zu ziehen versucht…

„Teuflische Signale“ ist ein intelligenter Schocker mit einer glaubhaften Besetzung und einigen wirklich überraschenden Szenen. Zwar wird die psychologische Seite der Geschichte schnell zugunsten spektakulär aufbereiteter, effektvoller Tricksequenzen aufgegeben, doch insgesamt gesehen bietet der Film noch genügend Freudschen Tiefgang, um auch anspruchsvolle Fans des Horrorgenres zu befriedigen. In Anbetracht der Tatsache, daß dies Roger Christians Spielfilmdebut ist, sind sogar die kleinen Fehler auf der logischen Ebene verzeihlich. Für einen Erstling jedenfalls ist das Zusammenspiel von Musik, Kamera und Darstellern sehenswert, denn „Teuflische Signale“ setzt mit seinen gut konstruierten Schockbildern die Tradition des modernen Horrorfilms à la John Carpenter fort. Mit Kathryn Harrold, Zeljko Ivanek, Shirley Knight, Paul Freemann u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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