Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das beschauliche Städtchen Riverhead wird von zwei grausigen Bluttaten, bei denen ganze Familien ausgelöscht werden, erschüttert. Während die Polizei schnell einen flüchtigen Verdächtigen als Täter abstempelt, um Ruhe einkehren zu lassen, recherchiert die engagierte Radioreporterin Trish Burchall auf eigene Faust und stößt auf einen ähnlichen Fall, der sich vor 15 Jahren zugetragen hat. Damals hat ein kleines Kind die Morde beobachtet. Kopiert dieser heute die Taten?

Teenager-in-Angst-Filme haben dank des immer noch nachhaltig wirkenden „Scream“-Schubs weiterhin Konjunktur und so verwundert es wenig, dass auch John Laing mit seiner internationalen Co-Produktion genau jene Pfade betritt. Obwohl die Handlung nicht gerade innovativ ist, macht das Ganze einen soliden Eindruck. Spannung gibt es wohldosiert und bei den Morden ist wohltuende Zurückhaltung angesagt. Wohligen Grusel sucht man in dem fürs ZDF entstandenen „No one can hear you“ allerdings vergeblich, denn ein so wohlfeiler Horror wie dazumal „Halloween“ ist er natürlich nicht geworden. Wohldem! Anderen Quellen zufolge ist der Film eine reine US-Produktion. Alternativtitel: “Schrei, so lang du kannst”. Mit Kelly McGillis, Tom Huntington, Kate Elliott, Barry Corbin u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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