Ein Plot für Verwirrte: Da gibt es einen Massenmörder und seine Freundin, die ihm zur Flucht verholfen hat. Beide schließen sich einer Gruppe junger Leute an, die in einem unterirdischen Parkhaus mal eben „Mad Max“ spielen. Über dem Ganzen schwebt eine Art virtuelle Realität, die in eben jenes Spiel eingreift und nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip Opfer herauspickt...
Entweder habe ich „Subterano“ nicht verstanden oder aber ich bin mal eben kurz eingenickt. Die Handlung dieses unterbelichteten Science-Fiction-Thrillers ist dermaßen verworren und blöde, daß es wahrlich keine Freude macht, sich von einem blutigen Mord zum anderen zu hangeln. Die Dialoge bewegen sich auf Kneipen-Niveau und die Darsteller stolpern unkontrolliert durch nicht vorhandene Sets – oder glaubt hier wirklich jemand, daß man ein Parkhaus nachgebaut hat? Wollen wir bloß hoffen, daß bei dieser deutsch-australischen Co-Produktion nicht auch noch per Abschreibungen (Ein Erfolg kann dieser Stinker nämlich nicht sein!) unsere Steuergelder bei drauf gegangen sind. Mit Alex Dimitriades, Tasma Walton, Alison Whyte, Kate Sherman u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin